Mitwirkung am Energieausbau in Usbekistan und Nigeria

Stärkung des Gassektors in Usbekistan …

Usbekistan Usbekistan verfügt über große Reserven an Erdgas, auf dem auch die Energieerzeugung basiert. Mehrere Entwicklungsbanken möchten nun die Regierung bei der Entwicklung des Gassektors unterstützen. Ziel ist eine bessere Versorgung und höhere Wertschöpfung im Land. Im Auftrag der Asiatischen Entwicklungsbank legte ILF Consulting Engineers in Kooperation mit Roland Berger dafür kürzlich nach einjähriger Arbeit einen umfangreichen Gas Master Plan vor, der mehrere Szenarien zum Investitionsbedarf in die Gasinfrastruktur (Förderung, Transport) inklusive Auswirkungen auf Betreiber und Klima aufzeigt. 

… und Ausbau der Wasserkraft mit Expertise aus Österreich.

Nigeria Die Afrikanische Entwicklungsbank hat im Rahmen ihrer Strategie „New Deal on Energy for Africa“ eine Finanzierung von 100 Mio. Dollar für die Rehabilitierung der beiden privat geführten Wasserkraftwerke Kainji und Jebba in Nigeria bereitgestellt. Mit 1,3 Gigawatt stellen sie den leistungsstärksten Kraftwerkskomplex des Landes dar. Ende 2020 erhielt Andritz Hydro den Zuschlag zur Modernisierung jenes Maschinensatzes von Jebba, der in Folge eines Großbrands seit Jahren außer Betrieb ist. Der Auftrag im Wert von mehr als 30 Mio. Euro soll in zwei Jahren abgeschlossen sein.

© corporAID Magazin Frühjahr 2021
Fotos: Uzbekneftegaz, Mainstream Energy Solutions Limited

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