Kurzmeldung

ÖBB: Handel auf Schiene

Eurasische Eile: Für die 7.000 Kilometer-Strecke Xi'an - Budapest braucht der ÖBB-Containerzug nur zehn Tage.
Eurasische Eile: Für die 7.000 Kilometer-Strecke Xi’an–Budapest braucht der ÖBB-Containerzug nur zehn Tage.

Mit einem Festakt in der chinesischen Stadt Chengdu verabschiedete Bundespräsident Alexander van der Bellen im April 2018 den ersten ÖBB-Güterzug, der auf direktem Weg nach Wien fuhr. Es blieb nicht die einzige Reise zwischen den Kontinenten: 2018 führte die Rail Cargo Group, die Güterverkehrssparte der ÖBB, mehr als 400 Fahrten zwischen chinesischen und europäischen Destinationen durch. 

Kürzlich gelang dabei ein Rekord: Brauchten Züge von China bis Europa bislang zwischen zwölf und 14 Tage, wurde im April 2019 eine neue Strecke von der zentralchinesischen Stadt Xi’an nach Budapest in nur zehn Tagen absolviert. Der Güterzugverkehr zwischen Asien und Europa entwickelt sich seit der Einführung 2011 zu einer neuen Arterie des globalen Handels: Mittlerweile pendeln Güterzüge zwischen 59 chinesischen und 50 europäischen Städten. Neben Xi’an–Budapest gehört die Strecke Chengdu–Lodz (Polen) zu den neuesten Verbindungen.