- Wann: Donnerstag, 12. Februar 2025 | 10:00 – 11:30 MEZ
- Wo: online
Finanzierungslücken, politische und wirtschaftliche Risiken, fehlende lokale Netzwerke und Unsicherheiten bezüglich Förderungen oder Garantien erschweren vor allem KMUs die Geschäftsbeziehungen in Emerging Markets. Gleichzeitig wächst der Druck, neue Absatz- und Beschaffungsmärkte und resilientere Partnerschaften zu entwickeln. Angebote von Entwicklungsbanken können hier ein wichtiger Hebel sein, um Unternehmen in neuen Märkten zu unterstützen. Mit dem eingesetzten Kapital werden nachhaltige Projekte mit entwicklungspolitischem Mehrwert ermöglicht und so auch privaten Investoren der Zugang zu neuen Wachstumsmärkten im Globalen Süden erleichtert. Innovative Projekte in Emerging Markets bergen jedoch oft höhere Risiken. Finanzierung und De-Risking-Strategien sollten daher gemeinsam von Unternehmen und Entwicklungsbanken getragen werden.
Der corporAID Multilogue widmet sich der Frage, welche Bedürfnisse heimische Unternehmen beim Eintritt in Emerging Markets haben und inwiefern diese mit den bestehenden Angeboten übereinstimmen. Weiters wird diskutiert, welche Lücken bei der Finanzierung für einen Markteintritt in Schwellen- und Entwicklungsländern bestehen und wie diese durch innovative Ansätze geschlossen werden können.
Impulse liefern u.a. Andrea Rauscher (WKO), Susanne Boesch (OeEB) und Carlotta Rohrbach (EDFI).
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter, Vertreter und Vertreterinnen von Förderinstitutionen, Branchenverbänden und Wirtschaftsförderinstituten, sowie Akteure aus der Entwicklungszusammenarbeit und der Außenwirtschaft.



