Tanzende Menschen auf einer Bühne; Zuschauer fotografieren die Szene.

Wachsende Reisefreude

Afrikas Mittelschicht entdeckt zusehends den eigenen Kontinent als touristisches Ziel. Ihr Reiseverhalten unterscheidet sich dabei von anderen internationalen Besuchern – das öffnet neue Marktchancen.
Gruppe lässt sich vor großem Plakat und Rollup fotografieren.

Vom Feld auf den Weltmarkt

Der Vorarlberger Lebensmittelgroßhändler Gunz setzt bei seiner Schokoladeproduktion auf Fairtrade. In Kooperation mit der Fairtrade-Organisation unterstützt Gunz aktuell zusätzlich zwei Kakaobauern-Kooperativen in der Elfenbeinküste dabei, nachhaltiger und zugleich gewinnbringender zu wirtschaften. Die Austrian Development Agency (ADA) trägt mit einem Zuschuss zum Gelingen bei.
Das La paire eröffnet das Geschäftslokal mit einem Luftballonbogen vor dem Eingang.

Der Preis des Sehens

Zwei von drei Menschen in Österreich, die diesen Text gerade lesen, schauen durch eine Brille oder Kontaktlinsen. In Afrika südlich der Sahara wären es deutlich weniger. Es finden viel weniger Augenuntersuchungen statt, darüber hinaus können sich viele Menschen keine Brille leisten. Genau das ändern jetzt die ersten Unternehmen und Vereine und bieten leistbare Sehhilfen an.
Skyline von Panama City

Heiß umworbene Wachstumsmärkte

Panama und Costa Rica sind politisch stabile, wirtschaftlich offene und aufstrebende Märkte. Preissensibilität und globale Konkurrenz stellen Unternehmen jedoch vor Herausforderungen. Österreichische Firmen berichten von Chancen, Risiken und Lernprozessen.
Menschen stehen vor einem Wasserrohr, eine Person zeigt darauf

Kampf gegen den Wasserverlust

Sie haben sich in der Wasserversorgung noch nicht vom Erbe der Sowjetunion gelöst: Zentralasiatische Länder wie Kirgisistan oder Kasachstan kämpfen mit einer veralteten Infrastruktur. Deshalb geht enorm viel Wasser auf dem Weg zum Verbraucher verloren. Um dem entgegenzuwirken, braucht es nicht nur neue Rohre, sondern auch starke Institutionen, wie ein Seminar der Weltbank in Wien zeigte.

Reiseboom als Entwicklungschance

Sie waren lange Zeit fast ausschließlich die Kellnerinnen, Safariguides und Souvenirverkäuferinnen: Afrikanerinnen und Afrikaner spielten im afrikanischen Tourismus selbst oft nur die Rolle des Dienstleisters für großteils westliche Gäste, die – oft teure – Strandurlaube und Safaris genossen. Das ändert sich gerade.

Auf der Weltbühne

Die Welt steht unter Druck. Klimawandel, Ernährungskrisen, politische Instabilität und die Folgen bewaffneter Konflikte treiben Millionen Menschen in Armut oder zur Flucht. Der Bedarf an Entwicklungszusammenarbeit war selten so hoch wie heute, die Weltgemeinschaft steht laut Vereinten Nationen vor einer Finanzierungslücke von rund 4.000 Milliarden Euro pro Jahr, will sie die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen.
Schlange auf Erde, im Hintergrund nackte Füße

Achtung, giftig!

Weltweit passiert es alle paar Sekunden: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, eine falsche Bewegung – und plötzlich schmerzt es: ein Schlangenbiss. In Österreich ist die Angst davor mitunter groß, die tatsächliche Gefahr aber äußerst gering. Millionen Menschen in Entwicklungsregionen, von Eswatini bis Indien, leben jedoch tatsächlich mit der oft folgenschweren Bedrohung.
Emily Mansfield

Lichtblicke für Europa

Je protektionistischer die USA agieren, desto mehr werden andere Märkte interessant, sagt Emily Mansfield, die Regionaldirektorin der Economist Intelligence Unit. In Asien tun sich daher spannende Möglichkeiten für europäische Unternehmen auf - und für diese sieht die britische Ökonomin auch noch andere positive Zeichen.