Resilienzfaktoren für Doing Business in Emerging Markets 

Einige Schwellen- und Entwicklungsländer sind im Zuge der aktuellen Globalisierung in die Riege der wachstumsstärksten Länder weltweit aufgestiegen. Laut Internationalem Währungsfond wird von dieser Ländergruppe bereits jetzt ungefähr 60% der globalen Wirtschaftsleistung generiert – mit weiter steigender Tendenz. Dieser Trend geht auch mit einer stark wachsenden Mittelschicht und mittelständischen Wirtschaft in diesen Regionen einher und damit neuen Marktchancen für internationale Unternehmen. Während der EU-Beitritt und die Expansion nach Mittel-und Osteuropa zuletzt entscheidend zum internationalen Erfolg österreichischer Unternehmen beigetragen haben, zeigen sich angesichts der neuen Wachstumsmärkte die Grenzen dieser Strategie: Denn nach wie vor haben 80 Prozent der österreichischen Exporte das europäische Ausland zum Ziel und nur wenige Unternehmen haben Schwellen- und Entwicklungsländer – außer China – am Radar.  
 

Das liegt auch daran, dass speziell für kleine und mittelständische Unternehmen der Markteintritt und das laufende Geschäft aufgrund instabiler Rahmenbedingungen mit einer höheren Unsicherheit verbunden sind. Eine gemeinsame Studie von WU/corporaid zum Thema zeigt nun die Erfolgsfaktoren der Geschäftstätigkeit in Entwicklungs- und Schwellenländern auf, die österreichischen Unternehmen selbst in Zeiten der COVID-Pandemie zu stabilen Geschäftsbeziehungen und Resilienz verholfen haben. Dazu zählen etwa Investitionen in eine Präsenz vor Ort, der Aufbau von lokalem Know-how, griffbereite Pläne zum Krisenmanagement oder starke Diversifizierung im Produkt- und Leistungsportfolio.  

Im Zuge des corporAID Multilogues „Resilienzfaktoren für Doing Business in Emerging Markets“ sollen folgende Fragen erörtert und diskutiert werden: 

  • Welche Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern bergen trotz der COVID-19 Krise neue Marktchancen für österreichische Unternehmen?  
  • Welche Faktoren können zur Resilienz von Vorhaben in Schwellen- und Entwicklungsländern bzw. in unsicheren Auslandsmärkten generell beitragen? 
  • Welche Geschäftsmodelle und -strategien haben sich hier speziell in der COVID-19 Pandemie als krisensicher herausgestellt?  
  • Was können österreichische Unternehmen von den in der Studie befragten Internationalisierungspionieren lernen?  

TERMIN & ORT 

Dienstag 12. Oktober 2021 | 15.00 bis 17.00 Uhr
Online (Der Link zur Veranstaltung wird zeitnah zugeschickt.)

 

Das corporAID Webevent findet in Kooperation mit dem Competence Center for Emerging Markets & CEE der WU Wien statt.